Alterszucker betrifft nicht nur ältere Menschen
Menschen, welche im Alter an Diabetes mellitus erleiden, sind meist Typ 2 Diabetiker. Für viele Menschen ändert sich mit dieser Diagnose ihr Leben sozusagen von heute auf morgen. Allerdings ist es so, dass bei vielen älteren Menschen der Alterszucker nur erkannt wird, weil schon Folgeschäden aufgetreten sind. Denn die meisten Typ 2 Diabetiker haben im Gegensatz zum Typ 1 Diabetiker keine Symptome.
Der Typ 2 Diabetes wird am Anfang meist mit Tabletten bekämpft, denn bei vielen ist es so, dass die Bauchspeicheldrüse noch Insulin produziert. Menschen mit Alterszucker sind meist übergewichtig und sollten deshalb erst einmal abspecken. Sie bekommen meist von ihrem Diabetologen dann einen Diätplan, der auf sie persönlich abgestimmt ist. Außerdem sollten sie dazu noch zwei oder dreimal die Woche Sport treiben.
Haben sie abgenommen, hilft es nicht nur ihrem persönlichen Wohlbefinden, sondern auch, dass sie für eine Weile keine Tabletten für den Diabetes nehmen müssen. Denn bei den meisten Menschen mit Altersdiabetes produziert die Bauchspeicheldrüse noch ausreichend Insulin. Dies ist z. B. beim Typ 1 Diabetiker anders.
Seine Bauchspeicheldrüse produziert zwar nach der Feststellung des Diabetes auch noch Insulin allerdings reicht dies nicht aus. Produziert die Bauchspeicheldrüse eines Tages beim Typ 2 ebenfalls kein Insulin mehr, muss er auch mit Insulin behandelt werden. Sie werden dann wie die meisten Typ 1 Diabetiker mit zwei Insulinarten versorgt. Zum einen mit einem schnell wirkenden Insulin, wie z. B. Novo Rapid und mit einem etwas langsamer wirkenden Insulin dem so genannten Basalinsulin. Sie können natürlich wie auch die jungen Diabetiker mit einer Pumpe ihre Stoffwechselstörung behandeln. Trotz kann man mit Altersdiabetes ein sehr schönes Leben führen.
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