Diabetes Risiko - Risikofaktoren für Typ 1 / 2
Risiko an Typ 1 Diabetes zu erkranken
Das Diabetes Risiko ist nicht bei allen Menschen gleich, und auch nicht alle erkranken an Diabetes. Aber es gibt gewisse Umstände die das Risiko an Diabetes zu erkranken erhöhen. Beim Diabetes Typ 1 liegt eine Autoimmunerkrankung vor. Wodurch diese ausgelöst wird ist noch nicht völlig abgeklärt. Krankheiten wie Masern, Mumps oder Röteln stehen im Verdacht, jedoch auch Vererbung kann eine Rolle spielen. Sind sie z. B. erblich vorbelastet,ist das Risiko wesentlich höher, als bei einem normalen Menschen. Bei Personen ohne erbliche Vorbelastung, liegt das Diabetes Risiko bei 0,4 Prozent. Erkrant hingegen ihr eineiiger Zwilling, liegt das Risikobei etwa 30 bis 50 Prozent. Ist ein Elternteil erkrankt liegt das Risiko bei 3 Prozent, sind beide Eltern erkrankt liegt es bei 10 - 20 Prozent.
Beim Diabetes Typ 2 der auch als Alterszucker bezeichnet wird sind mangelnde Bewegung, falsche Ernährung und Übergewicht die häufigste Ursache für eine entstehende Zuckerkrankheit. Das Risiko am Typ2 zu erkranken steigt auch mit dem Konsum von Alkohol und Nikotin, während Kaffee das Risiko zu senken scheint. Allerdings sind mittlerweile nicht nur ältere Menschen sondern auch Jugendliche und Kinder davon betroffen.
Risikofaktor Übergewicht beim Typ 2 Diabetes
In Deutschland gibt es rund 8 Millionen Diabetiker. Der Großteil davon sind Typ 2 Diabetiker. Das liegt daran, dass der Wohlstand in Deutschland sehr hoch ist und es deswegen auch viele übergewichtige Menschen gibt. Bewegung und Ernährung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Aber es gibt auch eine sehr hohe Dunkelziffer an Typ 2 Diabetikern. Der Typ 2 Diabetes gibt nur sehr geringe Anzeichen und diese werden häufig ignoriert bzw. nicht als solche wahrgenommen. Insulin wird zwar noch produziert, aber Fettgewebe hemmt und verzögert die Wirkung. Ein schleichender Alterszucker kann über Jahre unentdeckt bleiben. Beim Typ 1 Diabetes sind diese Anzeichen wesentlich offensichtlicher, denn hier kommt die körpereigene Insulinproduktion völlig zum Erliegen. Eine Behandlung mit Insulin ist zeitlebens notwendig.
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